Geschichte

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1902 - 1910 Das Vereinsleben beginnt


Aus den Jahren 1902 - 1906 liegen leider keine schriftlichen Unterlagen vor, es wird aber angenommen, dass die Mitglieder untereinander gespielt haben. Ab 1907 wurden die ersten Notizen festgehalten. So ist ihnen zu entnehmen, dass die ersten Aktivmitglieder folgende Kameraden waren:

Stampfli Viktor 1885 Morgenthaler Fritz 1889
Stampfli Albert 1888 Stampfli Fritz 1871
ZĂŒrcher Emil 1888 SchĂ€r Simon 1878
WĂ€lchli Ernst 1878 Christen Heinrich 1885
Widmer Jakob 1878 LĂŒthi Albert 1883
Paulus Johann 1891 Seiler Emil 1885
WĂ€lchli Alfred 1887 Affolter Johann 1886
MĂŒller Samuel 1884 WĂ€lchli Theodor 1880
Frei Emil 1888


Bereits in diesem Jahr wurde ein Mitglied ausgeschlossen, weil der Mitgliederbeitrag nicht bezahlt wurde. Nebst internen Streitigkeiten, welche bereinigt wurden, wurde am 8. September das erste Spiel ausgetragen.


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1910 - 1920 Zeit der Aufnahmen in VerbÀnde


1913 fĂŒhrte man, wie auch schon frĂŒher, wieder einmal eine interne Schleglete durch, wobei klipp und klar festgehalten wurde, dass nur diejenigen spielen durften, welche die Statuten unterzeichnet hatten. Im Finanziellen wurden Fr. 50.– auf der Sparkasse angelegt. Der Beitritt in den Kantonalverband wurde vorerst abgelehnt. Weiter entschloss man sich, einen neuen Bock anzuschaffen.

1914 brach der Erste Weltkrieg aus. Dies wirkte sich in den nÀchsten vier Jahren auch auf den Spielbetrieb aus, waren doch nicht wenige im Aktivdienst. Dies war sicher auch der Grund, dass man ein Wetthornussen bis auf weiteres verschieben musste.

1915 war eines der Jahre, als Holzstecken Hochkonjunktur hatten. Diese wurden aus Eschenholz angefertigt. So kam es vor, dass Mitglieder EschenholzstÀmme der Gesellschaft vermachten. Wenn ein Vereinsmitglied heiratete, wurde von jedem Hornusser Fr. 0.50 eingezogen, damit die FrischvermÀhlten ein anstÀndiges Geschenk in Empfang nehmen konnten.

1916 fand ein Fest in Grenchen statt. Dieses wurde mit der Bahn besucht. Ein Mitglied wurde an der Generalversammlung mit 6 gegen 7 Stimmen nicht mehr aufgenommen.

1917 wurden die ersten Schindeln ersetzt. Der Antrag, das die Stecken von der Gesellschaft bezahlt werden sollten, wurde abgelehnt. Ein Mitglied wurde gebeten, seinen Austritt zurĂŒckzuziehen. Bereits in diesen Jahren fanden Kampfrichterkurse statt.

1918 sprach man das erste Mal davon, eine Vereinsfahne anzuschaffen. Die Mannschaft besorgte sich einheitliche HĂŒte. Da zu dieser Zeit die Unfallversicherung noch nicht obligatorisch war, war dies auch immer wieder ein Traktandum in den Versammlungen. Zur Auflockerung des Spielbetriebes machte man einen Velobummel. Nach Quereleien in Lommiswil drohte der PrĂ€sident zurĂŒckzutreten, konnte aber vorerst noch ĂŒberredet werden, dies nicht zu tun.

1919 brach das Jahr der ersten Fahnenbeschaffung an. EntwĂŒrfe wurden beraten, Möglichkeiten zur Finanzierung gesucht und selbstverstĂ€ndlich auch gehornusst. Dieses Jahr, schien mir, war das Jahr des Marschierens, besuchte die Gesellschaft doch das Fest in Lohn zu Fuss. Ebenso wurde auch der Vereinsausflug bei guter Witterung auf Schusters Rappen durchgefĂŒhrt.


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1920 - 1930 Fahnenweihe und Gabenkegelt


1920 stimmte etwas mit dem Kassabericht nicht. Weiter wurde in einer geheimen Abstimmung ein Mitglied aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Das Fest fĂŒr die Fahnenweihe vom Oktober wurde auf die Beine gestellt. Zu diesem Zweck erweiterte man den Vorstand. Man entschloss sich, einen Gönnereinzug durchzufĂŒhren. Als Fahnengötti wurde die HG Kriegstetten angefragt. Weiter erhöhte man den Mitgliederbeitrag um Fr. 0.50 pro Monat und ein neuer Vereinsstempel wurde angeschafft. Was auch in spĂ€teren Jahren immer wieder zu lesen war, wenn jemand lĂ€ngere Zeit krank war, fĂŒhrte die Gesellschaft Sammelaktionen durch, um den kranken Kollegen etwas zu helfen.

1921 Der erste doppellĂ€ufige Bock wurde beschafft. Die Gegenanfrage von Kriegstetten, ob man bei ihnen ebenfalls Fahnengötti sein wĂŒrde, traf ein. Als Geschenk wurde ihnen ein Trinkhorn ĂŒberreicht. Weiter war die HG als Gastsektion bei der Fahnenweihe in Lohn eingeladen. Ein Gabenkegelt wurde im Juli durchgefĂŒhrt. Zum Fest in Solothurn reiste man mit dem Fuhrwerk. Den RĂŒckweg trat man zu Fuss an. Ob das Fest fĂŒr die Pferde wohl zu lange gedauert hatte ?

1922 wurde in Folge eines Todesfalls die Generalversammlung auf den Monat MĂ€rz verschoben. Das erste Mannschaftsfoto wurde gemacht. Da die QualitĂ€t aber nicht zufriedenstellend war, wiederholte man die Fotografie ein Jahr spĂ€ter. Gekegelt wurde um einen Gabensatz von Fr. 400.-. Infolge mangelnder Disziplin fĂŒhrt die Versammlung einen Bussenkatalog ein, und zwar 10 Rp fĂŒr ein verspĂ€tetes Erscheinen von 10 Minuten.

1924 diskutierte die Versammlung sehr viel ĂŒber finanzielle Angelegenheiten, sei es ĂŒber die Reisekasse, den Reisebeitrag, BeitrĂ€ge beim obligatorischen Üben oder AustrittsentschĂ€digungen.

1925 Die Statuten wurden einer Revision unterzogen. Die Reise zum Fest nach Wynau mit Pferd und Wagen kostete Fr. 60.-. Das zweite Fest, welches in diesem Jahr besucht wurde, fand in Gerlafingen statt.

1926 Ein interkantonales Hornusserfest wurde durchgefĂŒhrt. Bei der Gabenbeschaffung, war jedes Mitglied mitverantwortlich. Leider nahmen manche diese Aufgabe nicht so ernst. FĂŒr das Essen war das Hotel Sternen in Kriegstetten verantwortlich. Ein Wettspiel gegen Bern Beundenfeld wurde abgemacht. Wenn in diesen Jahren ein Mitglied heiratete, bekam das Brautpaar einen Regulator von der Gesellschaft geschenkt. Übrigens, ein Regulator war eine Wanduhr.

1927 Einem Mitglied wurde in Bern der Regenschirm gestohlen. FĂŒr den Verlust sprach ihm die HG Fr. 10.– zu. An das Eidgenössische in Kirchberg reiste man mit dem Zug, das Material wurde mit dem Fuhrwerk gefĂŒhrt.

1928 Aus irgend einem Grund hagelt es Austritte und die Mitgliederzahl schrumpfte zeitweise auf 14 Mitglieder zusammen. Doch es ging auch wieder aufwÀrts.


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1930 - 1940 Erste HĂŒtte, Fusionsgedanken


1930 Es kam in der HG zu einer Betreibung, weil angeblich in der Vereinskasse Fr. 89.– fehlen. Die Schraube fĂŒr mehr Disziplin wurde in Form von Bussenerhöhungen angezogen (Wer beim obligatorischen Üben fehlte, musste Fr. 1.– zahlen). Wer ein Hochzeitsgeschenk erhielt, musste sich fĂŒnf Jahre bei der HG verpflichten. Die Delegierten erhielten neu eine EntschĂ€digung von Fr. 15.-. Die Reise zum Fest nach Bern wurde mit dem Car gemacht. Man fĂŒhrte einen Saujasset und einen Kegelt durch.

1931 Die HG Halten war an der Reihe, das Schwing– und Älplerfest in ZĂŒrich zu besuchen. Die Anreise erfolgte mit dem Auto. Beim Schlusshornussen gab es als MenĂŒ Kutteln.

1932 Die DurchfĂŒhrung des Hornmatches wurde Halten zugesprochen. Das erste HornusserhĂŒttli errichtet man in Form eines Holzschopfes auf dem Spielfeld. Ein Besuch der Bundesfeier in Kriegstetten lehnte die HG ab. Das Spielfeld konnte von der Gemeinde Halten zum Turnen fĂŒr Fr. 30.- /Jahr gemietet werden.

1933 Das Eidgenössische Fest in Thun bestritt man in der ersten StÀrkeklasse. Ein Mitglied wurde diesem Anlass aber ausgeschlossen.

1934 traten infolge akuter Mitgliedersituation ernsthafte Fusionsgedanken in Erscheinung. Nachdem aber die Partnergesellschaft (leider ist der Name dieser Gesellschaft nirgends erwĂ€hnt) abgelehnt hatte und der KantonalprĂ€sident die Rechte und Pflichten einer allfĂ€lligen Fusion erörterte, wurde dieses Traktandum vom Tisch gefegt. Arbeitslose konnten vorĂŒbergehend beitragsfrei hornussen. Das Fest in Derendingen besuchte die Gesellschaft zu Fuss, begleitet von einem Tambouren.

1935 Die Nutzung fĂŒr das Gras vom Spielfeld wurde ausgeschrieben. Wer die Busse nicht bezahlt hatte, wurde fĂŒr das Fest in Kriegstetten gesperrt. Interne Streitereien wurden geschlichtet.

1936 Immer wieder gab es Mitglieder, welche ihre Bussen nicht bezahlten. Das Eidgenössische Fest in Aefligen besuchte die HG mit dem Zug ab Gerlafingen. In diesem Jahr wurde auch wieder einmal eine Kegelt durchgefĂŒhrt.

1937 Die besuchten Feste in diesem Jahr waren in Recherswil, Kriegstetten und Gampelen. Die Fahrt nach Gampelen kostete mit dem Car Fr. 130.-.

1938 Ein neues GerÀtemagazin wurde gebaut und die Anschaffung eines neuen .

Bockes ins Auge gefasst.

1939 Nebst dem tollen Erfolg am Eidgenössischen in Biel gab es doch auch eine Schattenseite: in diesem Jahr brach der Zweite Weltkrieg aus. Da viele WehrmÀnner in den Aktivdienst mussten, wurde es schwierig einen geregelten Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Und dennoch gelang es eigentlich meistens mit einer kompletten Mannschaft anzutreten.


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1940 – 1950 Wieder Kampf ums Überleben


1940 Als Folge des Krieges konnte 1940 keine GV abgehalten werden. Den Bock, der 1938 beschafft wurde, gab man mangels Finanzen wieder zum Verkauf frei.

1941 fuhr die HG zu einem Wettspiel nach Luzern. Wer 30 Diensttage vorweisen konnte, erhielt von der HG Fr. 5.– EntschĂ€digung. Weiter sprach man auch davon, wieder einmal ein Vereinsbild zu machen, was aber in den nĂ€chsten 10 Jahren nicht umgesetzt wurde.

1942 Wegen dem Verkauf des neuen Bockes musste der alte wieder hergerichtet werden. Bis Ende September war dieses Jahr spielfrei.

1943 Die Mitgliederzahl fing bedrohlich an zu sinken, waren es jetzt nur noch 16 Mitglieder. Der FahrradanhĂ€nger, welcher der Hornussergesellschaft gehörte und zum Materialtransport gebraucht wurde, konnte von Mitgliedern gegen eine GebĂŒhr von Fr. 0.30 gemietet werden.

1944 Das Protokoll vom letzten September fehlte. Es wurde erst nachtrĂ€glich geschrieben. 30 Exemplare der Vereinsstatuten wurden angefertigt. Wie mir berichtet wurde, war der Laserkopierer damals noch nicht einsatzbereit. Die Mitgliederzahl war auf 10 Mann zusammengeschrumpft. Wenn nun keine neuen Mitglieder kamen, stand die HG Halten vor dem Aus. Der VeloanhĂ€nger sollte fĂŒr Fr. 220.– verkauft werden.

1945 Ein vorĂŒbergehender Zusammenschluss mit der HG Kriegstetten wurde diskutiert. Zum Hornmatch in Arch reiste die Gesellschaft mit der Bahn. Wer an Wettspielen nicht erschien, bezahlte Fr. 1.– Busse.

1946 Im FrĂŒhling war der Rekordtiefpunkt erreicht, waren doch nur gerade 6 Mitglieder an den ersten drei Versammlungen anwesend. Aber auch diese Krise wurde ĂŒberwunden und es ging wieder langsam aufwĂ€rts. Dass man aber zu diesem Zeitpunkt trotzdem am Fest in Herisau und Recherswil teilnehmen konnte, grenzte schon fast an ein Wunder.

1947 Am HornusserhĂŒttli wurde Vandalismus betrieben und dadurch entstand ein

relativ grosser Sachschaden. Der Bierpreis wurde im VereinshĂŒttli auf Fr. 0.70 festgelegt. Das Fest in Belp wurde besucht.

1948 Das HornusserhĂŒttli wurde an einen neuen Standort gezĂŒgelt. Von nun an gab es keine separaten Einladungen mehr. Zu diesem Zweck diente nun das Anschlagbrett im HĂŒttli. Der Festbeitrag aus der Vereinskasse belief sich auf Fr. 10.– pro Mitglied.

1949 In diesem Jahr waren zum Beispiel 15 Wettspiele ausgetragen worden, von welchen 9 gewonnen wurden. Dieses Jahr besuchte man die Feste in Messen und Aeschi.


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1950 - 1960 Jahre des Aufschwungs


1950 Da an Versammlungen hĂ€ufig Mitglieder unentschuldigt fernblieben, drohte man, wenn nötig, nur mit zwölf Mann an das Eidgenössische nach Utzenstorf zu reisen. FĂŒr die Schleglete (Schlusshornussen) musste jeder eine Gabe im Wert von Fr. 3.– besorgen. Ferner wurde in dieser Saison an 25 Sonntagen gehornusst.

1951 In diesem Jahr wiesen die Hornusser nicht gerade gentlemenmĂ€ssig eine Rechnung des Frauenvereins zurĂŒck. Diese betraf eine an ihrem Maskenball demolierte HautĂŒre. Das entsprechende Mitglied wurde separat zur Verantwortung gezogen. Ein Hornusser konnte am Fest in Wiler nicht mitmachen, da er zu wenig Trainingsbesuche hatte und deshalb intern gesperrt wurde.

1952 Durch die ewigen Auseinandersetzungen beim Einzug der Bussengelder verleidete es dem Verantwortlichen und er liess schlichtweg den Busseneinzug sein. An die Fehlbaren teilte man eine Schelte aus. In diesem Jahr gewann man in Bern in der 4. StĂ€rkeklasse. Die Sammlung fĂŒr die Anschaffung fĂŒr einen neuen Bock lief an, waren doch schon Fr. 104.– beisammen. Wieviel aber der Neupreis damals war, konnte nicht ermittelt werden.

1953 Aus den wenigen Zeilen ist zu schliessen, dass dies nicht so ein spektakulÀres Jahr war. Ein Mann, welcher Interesse an der HG Halten zeigte, wurde nicht aufgenommen.

1954 Nach lĂ€ngerer Abstinenz trat Halten wieder der Wanderhornvereinigung bei. Halten fĂŒhrte den Solothurner Veteranentag durch.

1955 In diesem Jahr wurde das erste Mal davon gesprochen, ein StĂŒck Land von den Burgern von Halten abzukaufen. Dies sollte jedoch noch weitere fĂŒnf Jahre dauern. Ein OK fĂŒr die DurchfĂŒhrung des Kant.Hornussertages im Jahr 1956 wird gegrĂŒndet. Zu diesem Anlass fĂŒhrte man einen Passiveinzug durch. Einen neuen Fahnenkasten montierte man im Restaurant zur Rose. Der alte wurde dem Frauenverein verkauft.

1956 Der kantonale Hornussertag ging in Halten ĂŒber die BĂŒhne. Das hölzerne HornusserhĂŒttli bekam ein neues Dach. Die Mitgliederzahl war auf 22 angewachsen.

1957 In der Rangliste des eidgenössischen Hornusserverbandes existiere Halten im Rang 143. Den Helfern vom letztjĂ€hrigen Fest wurde ein ausgiebiges Zvieri offeriert, welches sicher bis in tiefe Nachtstunden gedauert hatte. An der Vorstandssitzung gab der PrĂ€sident den RĂŒcktritt bekannt und verlĂ€sst nach einer ErklĂ€rung den Raum.

1958 besuchte man ohne grossen Erfolg das Eidgenössische in BĂŒren.

1959 HornussermÀssig besuchte man das Fest in Zuchwil. Ansonsten verlief dieses Jahr sehr ruhig.


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1960 - 1970 Landkauf und neues HĂŒttli


1960 Der historische Moment, die HG Halten wurde Landbesitzer ! Die Gesellschaft kaufte der BĂŒrgergemeinde 1 3/4 Jucharten Land ab. Den noch heutigen HĂŒttlistandort holzte man ab. Unser 83-jĂ€hriges Ehrenmitglied Stampfli Werner war damals PrĂ€sident der HG Halten.

1961 Die MitgliederbeitrĂ€ge wurden „drastisch“ auf Fr. 7.– angehoben. Schon damals konnte man fĂŒr Umbauten oder Ähnliches die Totogesellschaft um finanzielle UnterstĂŒtzung anfragen. Es wurden die beiden Interkantonalen Feste in Recherswil und RĂŒti bei BĂŒren besucht.

1962 In diesem Jahr beschloss man nur ein Fest zu besuchen. DafĂŒr gönnte sich die Gesellschaft einen Ausflug mit Wettspiel.

1963 Das alte HĂŒttli musste einem Neuen weichen. Die Festkarte fĂŒr das Eidgenössische kostet pro Mann ohne Übernachten Fr. 29.-. Der Vereinsausflug fĂŒhrte nach Basel (wo man ein Wettspiel verloren hatte). Nach dem Spiel besichtigte die Gesellschaft den Rheinhafen und beschloss die Reise mit einem ausgiebigen Kegeln.

1964 Durch den Landkauf resultierte in der Kasse eine vorĂŒbergehende Schuld von rund Fr. 4‘000.-. Das Ă€ltere Holzhaus wurde fĂŒr Fr. 350.– verkauft. Der Gesellschaftsdurchschnitt betrug in diesem Jahr 9.81 Punkte.

1965 Das Kassabuch war unvollstĂ€ndig und der Kassier war nicht zur Generalversammlung erschienen. Im Ries war bis dato ein etwas „grebeliger“ HĂŒgel. Diesen hatte man abgestossen.

1966 Wieder einmal war ein neuer Bock fĂ€llig. FĂŒr das Eidgenössische in Lyss mietete man ein Car und ĂŒbernachtete auch in Lyss. FĂŒr diesen Anlass musste die schon Ă€ltere Fahne restauriert werden. FĂŒr 95 % der besuchten Spiele vergab der Vorstand Fleisslöffel.

1967 Die Interkantonalen in Habstetten und Recherswil besuchte man. Der Austritt vom amtierenden PrĂ€sidenten wird abgelehnt. FĂŒr die Einkiesung der Zufahrt zum HĂŒttli bestellte man Material.

1968 Bereits in diesem Jahr bezahlte man fĂŒr ein verlorengegangenes Wettspiel pro Mitglied Fr 1.50 dem Gegner. Halten fĂŒhrte zudem intern das Ansagegeld ein, pro Punkt Differenz wurden 10 Rp bezahlt.

1969 Horngewinn in Recherswil. Die Mitglieder, welche an eine Delegiertenversammlung gingen, erhielten neu eine EntschÀdigung von Fr. 15.-.


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1970 - 1980 HĂŒttliweihung und Fahnenweihe


1970 Stampfli Niklaus wurde fĂŒr den Vorstand des Kantonalverbandes vorgeschlagen. Man fĂŒhrte ein Inventar der Horn– und Becherpreise durch. Zur DurchfĂŒhrung des Lottomatches gab es eine Zusammenarbeit mit dem Frauenverein. Den Fahnenkasten zĂŒgelt man von der Rose in das Restaurant zum Spiegelberg.

1971 Die Anschaffung von 25 neuen Schaufeln stand an. Am Eidgenössischen in Ersigen wurde teilgenommen. Von nun an erklĂ€rte die Gesellschaft zwei Tage pro Woche als offizielle Übungstage.

1972 Die Landschulden waren fast getilgt. Die Gesellschaft fuhr an die Feste in Aeschi und Epsach. Der Pachtzins fĂŒr die Nutzung des Landes wurde auf Fr. 100.– pro Jahr festgesetzt.

1973 Von nun an verschickte der Vorstand keine Aufgebotskarten mehr. Die AnlĂ€sse und Termine wurden im HĂŒttli angeschlagen. Es war jeder selber verantwortlich, sich da zu informieren. Das HornusserhĂŒttli bekam noch einen chiquen Anbau. Das OK fĂŒr die bevorstehende HĂŒttlieinweihung wurde zusammengestellt.

1974 Die Feste, welche besucht werden, fanden in diesem Jahr in Zuchwil und Rohrbachgraben statt. Rohrbachgraben war fĂŒr die HG Halten ein lohnendes Fest, konnte doch dort ein Horngewinn realisiert werden. FĂŒr den höchsten Jahresdurchschnitt spendete Stampfli Toni eine Treichel als Wanderpreis. Eine HĂŒttlieinweihung wurde durchgefĂŒhrt.

1975 Wahrscheinlich war das letzte Jahr sehr ausgefĂŒllt, sonst wĂ€re es ja nicht möglich gewesen, dass man in diesem Jahr das letztjĂ€hrige Schlusshornussen nachholte. Stampfli Beat anerbot sich, von nun an mit dem Hornussermaterial gegen ein Entgeld von Fr. 10.– zu fahren. Dass wir das Materialfahrzeug benutzen dĂŒrften, behielt bis ĂŒber das neue Jahrtausend seine GĂŒltigkeit. Leider starb 2001 unser treues Ehrenmitglied nach schwerer Krankheit.

1976 In diesem Jahr besuchte die Gesellschaft die HĂŒttenweihen in Luzern und Zielebach, den kantonalen Hornussertag, sowie das Eidgenössische in Utzenstorf. Die Festkarte schlug damals mit Fr. 53.– zu Buche. Zu erwĂ€hnen sei noch, dass es damals im Anschluss an die Generalversammlung ein Fuchsessen gab. FĂŒr das nĂ€chste Jahr stand ja das 75 jĂ€hrige JubilĂ€um bevor. So stellten die Haltner Hornusser ein OK auf die Beine.

1977 Obwohl dies sein grösster Wunsch gewesen wĂ€re, durfte Stampfli Albert, welcher noch als letzter von den GrĂŒndungsmitgliedern der Hornussergesellschaft Halten ĂŒbriggeblieben war, diesen Anlass nicht mehr erleben. Es starb vier Monate vor dem grossen JubilĂ€umsfest. Bei den Vorbereitungsarbeiten zum Fest liess das Wetter zuerst gar nichts Gutes erahnen, goss es doch wie aus KĂŒbeln. Doch man brachte es fertig, auf den Festbeginn am Samstagabend bereit zu sein. Es kamen trotz des nassen Wetters eine stattliche Anzahl GĂ€ste und Besucher zur Abendunterhaltung. Auf den Sonntag hin wurde das Wetter zunehmend besser, und es konnte bei regulĂ€ren VerhĂ€ltnissen gehornusst werden. Damals konnte man die Flasche Bier noch zu Fr. 1.90, Weisswein zu Fr 7.-, oder das Kaffee fertig fĂŒr Fr. 2.20 erwerben. Am Nachmittag, wĂ€hrend die 2. Abteilung noch am hornussen war, ging im Zelt der eigentliche JubilĂ€umsakt feierlich ĂŒber die BĂŒhne.

Folgende Mannschaften nahmen an diesem Anlass teil:

1.StĂ€rkeklasse: LĂŒsslingen, Derendingen Oberdorf, Lohn, Grenchen, Winistorf, Biberist 1, Derendingen, Aetigen, Messen, Bettlach–Selzach;

2. StĂ€rkeklasse: Kriegstetten, Solothurn–Stadt, Obergerlafingen, Biberist–Dorf, ZĂŒrich–Hard, Oekingen, Gerlafingen B, Aeschi 1, Zuchwi, Wiedlisbach

1978 Nachdem nun das HĂŒttli fertig gebaut war, stellte sich das Problem mit dem Wasser und Strom. Da zu diesem Zeitpunkt eine Erschliessung ausser Diskussion war, entschloss man sich, eine Gasbeleuchtung zu installieren. Das Wasser wurde in Milchkannen herbeigefĂŒhrt. Der Appell wurde an der Generalversammlung zum ersten Mal mittels PrĂ€senzliste durchgefĂŒhrt. Der Jahresbeitrag der Mitglieder zog man von nun an gleich an der Generalversammlung ein. Ein dringender Appell, unbedingt Werbung fĂŒr Junghornusser zu starten, wurde gemacht. Weiter wurde beschlossen, dass in Zukunft gerade Geburtstage von Mitgliedern nicht in der Hornusserzeitung publiziert werden sollten.

1979 Von nun an bekam jedes Mitglied einen SchlĂŒssel zum Materialraum, damit jeder zusĂ€tzlich individuell ĂŒben gehen konnte. In diesem Jahr besuchte man das Eidgenössische in Bleienbach.


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1980 - 1990 Anschaffung einer neuen Fahne


1980 In diesem Jahr war wieder einmal Halten an der Reihe, das Schwing– und Älplerfest zu besuchen. Wie es sich herausstellen sollte, verpasste Halten hier einen Hornrang auf die bitterste Weise, wie es ĂŒberhaupt möglich sein konnte: Bis vor dem letzten Streich stand die Mannschaft noch ohne Nummer im Ries, aber eben, nur bis vor dem letzten. In Reiden wollte man sich revanchieren, doch ging der Schuss komplett hinten hinaus.

1981 besuchte die Gesellschaft die Feste in Grafenscheuren und Obergerlafingen. In Grafenscheuren konnte man das Ries reinhalten und belegte den guten 7. Rang. In Obergerlafingen musste sich die HG eine Nummer schreiben lassen; diesmal war es nicht der letzte Streich, sondern der erste. Die Erhöhung des Eidgenössischen Jahresbeitrages wurde so aufgeteilt, dass von den Fr. 5.– deren Fr. 3.– jedes Mitglied selber ĂŒbernehmen musste.

1982 In diesem Jahr standen wieder einmal Materialanschaffungen an und zwar 13 grosse und 5 kleine Schaufeln, sowie Junghornusserstecken. Das Eidgenössische

Fest in Belp schloss die Gesellschaft mit 0 Nummero und 1071 Punkten auf dem guten 11. Rang ab. Auch neben dem Ries wurde gearbeitet, bekam doch das HornusserhĂŒttli einen neuen Anstrich. Gegen Ende dieser Saison fĂŒhrte die HG noch ein Dorfhornussen durch, an welchem doch reges Interesse gezeigt wurde.

1983 Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte durften an der Generalversammlung auch Junghornusser teilnehmen. FĂŒr die Vorstandsarbeit wurde fĂŒr die Zukunft eine jĂ€hrliche EntschĂ€digung zugesprochen. Die Vorbereitungen fĂŒr die Anschaffung neuer Trainer und einer neuen Fahne fĂŒr das nĂ€chste Jahr begannen auf Hochtouren zu laufen. Im Hornussen wurde der EinzelschlĂ€gerpreis fĂŒr den besten Jahresdurchschnitt mit 15.34 Punkten an Krebs Bruno ĂŒbergeben werden..

1984 Dieses Jahr kann als sehr arbeitsintensiv betrachtet werden. Nebst der DurchfĂŒhrung der Fahnenweihe waren die Hornusser auch noch an der Reihe, die Bettagskollekte einzuziehen. Zu alldem kam noch hinzu, dass man mit dem Anmelden fĂŒr die nĂ€hergelegenen Feste etwas zu spĂ€t war und somit nach Winterthur und nach Genf reisen musste. In Winterthur rangierte man sich als fĂŒnfte und in Coppet als elfte. Zu erwĂ€hnen ist noch, dass das Fest in Coppet mit viel Wein in einem Weinkeller geendet hatte. Erst nachher trat die heitere Mannschaft die Heimreise an.

Die Fahnenweihe, welche am 25. und 26. August stattfand, war ein voller Erfolg. Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit, wie man sich das erhofft hatte, jedoch konnte die gute Stimmung keinen Kratzer abbekommen. Als Patengesellschaft fĂŒr die Fahne amtete wie schon 1920 die Hornussergesellschaft Kriegstetten.

Als Gesellschaften waren eingeladen: Seeberg, Derendingen-Oberdorf, Biberist 1, Winistorf, Gerlafingen, Kriegstetten, Wiedlisbach, LĂŒsslingen, Aetigen, Recherswil B, Aeschi 1, Zuchwil, Luzern, Lohn, Biberist-Dorf, Solothurn-Stadt, Oekingen, Obergelafingen, Gysenstein und Grenchen.

Am Samstagabend sorgte der Jodlerklub Oekingen, die Vereinsmusik Kriegstetten )

und die Damenriege fĂŒr ein abwechslungsreiches Programm. Nach Beendigung des Festes am Sonntag hatten einige Mitglieder der HG Halten noch nicht genug. Sie zogen noch mit dem Traktor weiter. Doch just in der damals neuen FahrradunterfĂŒhrung in Biberist ging ihnen der Diesel aus. Somit war dann auch fĂŒr diese Herren das Fest endgĂŒltig aus.

1985 Auf Grund der guten sportlichen Erfolge durfte man in dieser Saison in der ersten StĂ€rkeklasse hornussen. Als Fest stand in diesem Jahr das Eidgenössische in Studen an. Der neue Fahnenkasten wurde im Restaurant zum Spiegelberg montiert. Am Eidgenössischen zog man den Tag der offenen TĂŒre ein, musste die Gesellschaft doch 4 Nummero einkassieren.

1986 Das HornusserhĂŒttli erhielt ein neues Dach. Die finanzielle UnterstĂŒtzungen der Junghornusser wurde neu geregelt. In der neuen Saison besuchte die Gesellschaft die Feste in Ersigen und Schlosswil. In Ersigen erreichte die HG trotz schlechten Voraussetzungen und widerlichen Ă€usseren Bedingungen nach 13 Jahren wieder einmal einen Horngewinn. Ebenfalls ohne Nummero beendete man das Fest in Schlosswil.

1987 In der Solothurnischen Kantonalmeisterschaft stieg man in die 2. StÀrkeklasse ab.. Bei den Festen aber doppelte man mit einem 3. Schlussrang in Obfelden dem vorjÀhrigen Horngewinn nach.

1988 Der Parkplatz beim HĂŒttli wurde neu gestaltet. An der Mehrzweckanlageneinweihung in Halten betrieb die Hornussergesellschaft die Bierschwemme. Das Eidgenössische in Kappelen beendete man mit 0 Nummero und 1100 Punkten auf dem 8. Schlussrang. FĂŒr die Junghornusser wurde das Helmobligatorium eingefĂŒhrt.

1989 In der Meisterschaft stieg die HG Halten in die 3. Kategorie ab. Die Hornusser waren die ersten, welche in der neuen Mehrzweckanlage in Halten einen Lottomatch durchfĂŒhrten. Seit lĂ€ngerem unternahm der Verein wieder eine Herbstreise. Sie fĂŒhrte bei idealem Wetter via Rotenbrunnen (wo gehornusst wurde) nach Davos, wo man anderntags wortwörtlich im Schnee erwachte.


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1990 - 2000 Fit ins nÀchste Jahrtausend


1990 In diesem Jahr konnte der erst 17-jĂ€hrige Stampfli Andreas mit einem Jahresdurchschnitt von 14.7 Punkten den Wanderpreis fĂŒr den höchsten Durchschnitt in Empfang nehmen. Gesellschaftlich buchte man in Messen mit dem 4. Schlussrang ein Horn fĂŒr die Sammlung.

1991 Die Gesellschaft erhielt einen Trainer gesponsert. Die Vereinsstatuten wurden revidiert. Ein Notstromaggregat wurde angeschafft und die (weiter Seite 22 )

Gasbeleuchtung im HĂŒttli wich elektrischem Licht. In diesem Jahr betrug der Mannschaftsdurchschnitt 10.93 Punkte.

1992 Durch interne Schwierigkeiten stand die Gesellschaft ohne PrĂ€sidenten da. Es gab deshalb eine ausserordentliche Generalversammlung. Es konnte glĂŒcklicherweise ein Nachfolger gefunden werden.

1993 Im Januar, zu spĂ€ter Stunde nach der Generalversammlung, wurden die Mitglieder plötzlich durch beissenden Rauch aufgeschreckt; der Eichenbalken im HĂŒttlicheminĂ©e hatte sich entzĂŒndet. Trotz Löschversuchen glĂŒhte er weiter. So musste man ihm zu spĂ€ter Abendstunde noch mit dem Bohrhammer zu Leibe rĂŒcken. So konnten wenigstens weitere grössere SchĂ€den vermieden werden. Am Fest in Altikon wurde Halten mit 1052 Punkte und trotz einem Nummero zweite und durfte somit ein Horn mit nach Hause nehmen.

1994 Die Meisterschaft war nicht gerade berauschend, musste man doch meistens einen oder mehrere Nousse vom Boden auflesen, ohne dass diese eine Schindel berĂŒhrt hatte. Der erste Rang am Kantonalen Hornussertag war als absoluter Höhepunkt anzusehen. Am Eidgenössischen in Bleienbach gewann Krebs Bruno den Silberkranz. Der Gesellschaftsjahresdurchschnitt lag auf 11.57 Punkten. Bei den Fleissauszeichnungen war man in der Zwischenzeit so verblieben, dass jeder wĂ€hlen kann, ob er einen gravierten Zinnbecher oder einen Gutschein erhalten will. (5 Gutscheine ergeben eine kleine Kanne).

1995 Durch weitere AbgĂ€nge wird die Mitgliederzahl dezimiert. Die Gesellschaft entschloss sich, mit bis zu fĂŒnf zum Teil sehr jungen Junghornussern anzutreten. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand gewusst hatte, von diesem Jahr an sollte es mit der HG Halten wieder aufwĂ€rts gehen und dieser Trend sollte bis zum heutigen Tag noch anhalten.

1996 Durch den Einbau mehrerer Junghornusser war der letztjĂ€hrige Gesellschaftsdurchschnitt auf 9.63 gesunken, doch dafĂŒr kehrte wieder mehr Ruhe in die Mannschaft und man konnte sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Was sich aber bis heute nicht zufriedenstellend lösen sollte, war die Frage fĂŒr die ZustĂ€ndigkeit der HĂŒttliwirtschaft. Es liess sich bis heute niemand finden, der bereit wĂ€re, in alleiniger Verantwortung unser Clubhaus zu fĂŒhren.

1997 Dieses Jahr durfte die Gesellschaft komplett neu eingekleidet in Angriff nehmen. Dies war nur dank grosszĂŒgigen Spenden von diversen Sponsoren möglich. Ob dies ein gutes Omen war ?

FĂŒr das Eidgenössische Fest in Diessbach stand zur Diskussion, ob man in unserer Mannschaft ĂŒberzĂ€hlige aus anderen Mannschaften einsetzen sollte.

Die HG Halten entschloss sich aber, mit unseren Junghornussern, welche in dieser, wie auch in der letzten Saison brillante Erfolge zu verzeichnen hatten und sich unermĂŒdlich auch fĂŒr die Aktivmannschaft eingesetzt hatten, nach Diessbach zu reisen. Was am Anfang lediglich als TrĂ€umerei gegolten hatte, traf ein. Halten belegte mit 4 Junghornussern (zwischen 10 und 14 Jahre alt) mit 0 Nummero und 1‘329 Punkten den 2. Schlussrang. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der HG Halten wurde gelegt: Die Planung fĂŒr die Erschliessung des HornusserhĂŒttlis kam ins Rollen. (Mehr dazu im Abschnitt „HĂŒttenweihe: Was hat sich geĂ€ndert ?“ Seite 30).

1998 Bereits im Winter war arbeiten angesagt, mussten doch die Erschliessung mit Strom und Wasser bis zum Saisonstart abgeschlossen sein. Nach dem grandiosen Erfolg am vergangenen Eidgenössischen liebĂ€ugelte man in dieser Saison mit dem Aufstieg in die 4. Liga. Doch dazu war die Zeit noch nicht reif. Beim Interkantonalen in Zielebach plazierte sich Halten auf Rang 5. Ähnlich war die Leistung eine Woche spĂ€ter in BĂŒren. Dort schaute der 6. Schlussrang heraus.

1999 Ein wahrlich erfolgreiches Jahr nahm seinen Anfang. Die HĂŒttenweihe in Biberist konnte Halten fĂŒr sich entscheiden. Am 5-jĂ€hrigen JubilĂ€um in Obergerlafingen

belegte man den guten 2. Schlussrang. In der Meisterschaft erreichte man mit total 30 Rangpunkten, 3 Nummero und geschlagenen 6‘925 Punkten den 2. Schlussrang und konnte somit den Aufstieg in die 4. Liga feiern (Foto Seite 26). Am Interkantonalen Fest in Kernenried–Zauggenried schaute trotz 2 Nummero ebenfalls der 2. Schlussrang heraus. Und weil eben aller guten Dinge drei sind, wiederholte man dieselbe Rangierung am 3-er Verbandsfest in Limpach mit 0 Nummero und geschlagenen 1060 Punkten. „Wir sind besser als die Aktivhornusser“, dachten sich wohl unsere Junghornusser und gingen ebenfalls in Limpach mit den Jungs aus Winistorf an den Start. Sie ĂŒbertrumpften die Rangierung der Aktiven und wurden Festsieger. Somit verabschiedete sich das Ă€usserst erfolgreiche alte Jahrtausend. Was wohl das neue Jahrtausend bringen wird ?


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2000-2010 Nach dem Aufschwung die ErnĂŒchterung


2000 Horngewinn am Eidgenössischen in Frauenfeld. 2 Mitglieder werden neu aufgenommen. Wir kaufen uns einen Rasentraktor und mÀhen das ganze Spielfeld selber.

2001 Vorbereitung 100- Jahr JubilĂ€um HG Halten. 2 Junghornusser treten zu den Aktivhornusser ĂŒber. 2 Horngewinne an den Festen. Der Verein macht einen Vereinsausflug in den Schwarzwald.

2002 Der Verein feiert sein 100-jÀhriges Bestehen. Zugleich wird die Mannschaft neu eingekleidet.

2003 Die Generalversammlung findet in einem Restaurant statt. Es gibt 1 Eintritt und 2 Austritte. Die Hornusser ĂŒben sich im Sturgewehrschiessen.

2004 Es hagelt 7 Austritte. Dennoch kann die HG weiter existieren. Die Hornusser fĂŒhren ein Dorfhornussen durch.

2005 Die Hornusser machen einen Tagesausflug ins Hallauer Weingebiet. Es wird wieder ein Lottomatch durchgefĂŒhrt, welcher bis heute ein fester Bestandteil im Jahresprogramm ist. Leider gibt es wieder 2Austritte zu verzeichnen.

2006 Endlich haben wir wieder ein Eintritt zu feiern.

2007 Und wieder schlĂ€gt die Austrittshexe zu. Gleich 4 Mitglieder verlassen uns. Zum GlĂŒck gibt es aber ein Neumitglied. Sportlich lĂ€uft es nicht mehr so gut. Kameradschaft ist gefragt.

2008 Die Austrittsspirale scheint etwas gedĂ€mmt: 1 Austritt, 4 Eintritte. Wir fĂŒhren die NOHV-Delegiertenversammlung durch. In der Wirtschaft wird eine Strichliliste eingefĂŒhrt.

2009 Dank 2 B- Lizenzen haben wir wieder genĂŒgend Spieler.

2010 Super, wieder können wir 4 Neueintritte verbuchen und sportlich geht es auch wieder aufwÀrts; Wir verbuchen einen Horngewinn und steigen in der Meisterschaft in die 3. Liga auf. Die HG Halten schafft sich ein eigenes Materialfahrzeug an. Ebenfalls wird eine Neueinkleidung der Hornusser gemacht.

2011 Unser HornusserhĂŒttli bekommt einen neuen Unterstand und eine neue Homepage.



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